Sauerlandibus
Sauerlandibus = für alle Sauerländer                                       

Schnupper- Hefte und Boxen

 Hier werden die bisher erschienenen Hefte und die zu einigen Heften gehörenden Boxen vorgestellt. Außerdem wird der Bestell- und Nutzungsvorgang noch einmal erklärt.

Unsere Vorschläge zur Nutzung der Hefte (und Boxen): Wegen ihres handlichen Formats passen die Schnupperhefte in jede Jackentasche. Bei Wanderungen, Fahrten oder Führungen in Winterberg und Umgebung, die an den beschriebenen Stellen vorbei führen, hat man sie schnell hervor geholt und bekommt eine kompakte Information. Wer als Gast einen Besuch in Winterberg plant, lässt sich einige Hefte schicken und weiß, welche Sehenswürdigkeiten auf jeden Fall besucht werden sollten. Wer in Winterberg war und nachträglich dieses oder jenes noch erklärt haben will, findet hier ebenfalls seine Informationen. Über eine Mail-Bestellung (s. rechts oben!) bekommen Sie die Hefte (eins oder mehrere) per Post zugeschickt. Im Brief liegt auch die Bitte um eine Spende von 5,00 € je Heft. Darin enthalten sind alle Kosten für Porto, Verpackung inkl. einer Spende für die Siedlinghauser Heimatstuben.

Die zu einigen Heften gehörenden Boxen dienen der vertiefenden Information. Es gibt immer wieder Besucher, die aus verschiedenen Gründen mehr von der "sagenumwobenen Negerkirche" oder vom "Siedlinghauser Kreis" erfahren wollen. Dafür gibt es die Boxen. Sie enthalten eine Fülle von Literatur, von Bild-, Ton- oder Filmdokumenten. Nach einer Kontaktaufnahme per Mail (s. rechts oben) können Sie die Boxen ausleihen. Dabei werden die Übergabe (Abholung oder Zusendung) besprochen, ebenso die Kosten (Tag: 1,00 €; Woche: 5,00 €; Monat 20,00 €; Zusendung: plus Porto;)

Der Bergsee verdankt seine Entstehung dem Abbau eines riesigen Diabasfelsens, dessen Spitze aus dem Gipfel des Meisterstein heraus ragte. Jahrtausende lang war der Fels Mittelpunkt mythischer Sagen und Erzählungen und wurde von den Bewohnern als  "Archen Papa" verehrt. 1929 wurde seinem Abbau zur Gewinnung von Baumaterial zugestimmt. Es war eine Zeit großer Armut. Die entstandene Mulde füllte sich mit Grund- und Niederschlagwasser und es entstand ein neues Naturereignis. Das Heft geht auch auf auf seine geheimnisvolle und seine schonungslose Vergangenheit ein.

 Die Zeit der Hexenverfolgungen gehört zu den dunkelsten Epochen deutscher und  europäischer Geschichte. Auch unsere westfälische Heimat und die Stadt Winterberg waren davon betroffen. In unserem Heft erzählen wir die Geschichte eines Winterberger Bürgers, den seine Nachbarin vor dem Gericht in Medebach wegen Zauberei anklagt. Was sich zuerst wie ein böser Scherz anhört, führt schließlich zum Tod durch Verbrennung. Es ist die unglaubliche Geschichte von Irrglauben, Bösartigkeit, und Verleumdung der einfachen Menschen und von Grausamkeit, Menschenverachtung und Habgier der kirchlichen und politischen Führung.

 Die Sauerländer produzierten Jahrhunderte lang ihre Werkzeuge für Haus und Hof selbst. Im Raum Winterberg wurden so viele Sensen geschmiedet, dass es sogar für den Handel reichte. So packten sie sich die Kiepen voll  und marschierten los. Schon im 17. und 18. Jahrhundert waren die ersten Sensenhändler unterwegs, zuerst zu Fuß bis in die Soester und Warburger Börde, später im 19. und 20. Jahrhundert mit Pferdewagen und der Eisenbahn bis weit darüber hinaus. Die Kiepenkerle sorgten für einen gewissen Wohlstand und wussten immer viel zu erzählen. Etwa Mitte des 20. Jahrhunderts war Schluss mit dem Sensenhandel, Mähdrescher machten die Handarbeit überflüssig.

Allein der Name "Negerkirche" löst spontan Befremden aus. "Wie bitte?" - will man fragen. "Er ist doch nicht etwa ...!?" "Nein!! Er ist nicht rassistisch." Die Neger heißt ein kleiner Fluss in der Nähe und sein Name ist keltischen Ursprungs und bedeutet wie sein großer Bruder Neckar "Der Reißende oder Sprudelnde ".  Vor 1000 Jahren war die Kirche der Mittelpunkt mehrerer kleiner Dörfer, die alle zur Zeit der Raubritter und der Pest mit ihrer Kirche wüst wurden, weil ihre Bewohner sie verlassen hatten. Viel mehr wissen wir nicht - und wo das Wissen fehlt, sprießen Geschichten, Erzählungen und Sagen. Gerade deswegen ist es so spannend, den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. 

 „Da biste platt, woll?!“ sagt der Sauerländer, wenn er einer markigen Ansage noch eins draufsetzen will. Und damit gibt er sich überall zu erkennen. Der Sauerländer identifiziert sich mit seiner Sprache, so wie es seine Vorfahren mit dem Sauerländer Platt getan haben; derb und kantig, trocken, treffsicher und bildhaft. Lange galt es als ungeeignet für die Literatur. Dann hörte man viele Jahre nach dem Tod des Heimatdichters Friedrich Wilhelm Grimme den Namen Christine Koch und " ...es klangen Lieder durch das Land, rührend froh wie der Quell im Walde ..."; Im Heft finden Sie einen ersten Überblick, in der Box eine Fülle von Schrift-, Ton- und Videodokumenten.

Leihbox "Sauerländer Platt"

1. "Op Platt", Texte aus den Kreisen Hochsauerland und Olpe, Vortragsabend 15. März 2001 in Winterberg-Züschen, Texte zum Lesen und zum Hören, 19 gedruckte Texte im Heft und original gesprochen und gespeichert auf CD, Hrsg.. Mundart Archiv Sauerland (Cobbenrode);

2. "Op Platt", Texte aus den Kreisen Hochsauerland und Olpe, Vortragsabend 15. Oktober 2001 in Meschede, Texte zum Lesen und zum Hören, 19 gedruckte Texte im Heft und original gesprochen und gespeichert auf CD, Hrsg.. Mundart Archiv Sauerland (Cobbenrode);

3. Werner Beckmann u. a. "Imme Siuerlanne", Plattdeutsch - lebende Sprache im Sauerland, Mundart Archiv Sauerland, die Texte dieser Anthologie sind vorwiegend aus Tonaufnahmen ausgewählt, die frei gesprochener Sprache abgefasst sind; 

4. Friedrich Wilhelm Grimme: "Bat us de Strunzerdähler hinnerläit", Vertellekes un Läier;   "Grain Tuig", Schwänke und Gedichte;   "Lank un twiäss düär't Land", vertallt un geluagen in Surländsk Platt";   "Galantryi-Waar", Schwänke und Gedichte in sauerländischer Mundart;   "Das Sauerland und seine Bewohner";   "F. W. Grimme, dem Dichter des Sauerlandes zum 125. Geburtstag";

5. Hedwig Jungblut-Bergenthal, Van Pastauers, Lehrs un anneren Luien;

6. Ferdinand Wagener, "Graute Hochteyt",  Geschichte einer westfälischen Bauernhochzeit im Sauerland;

7. "Plattdeutsche Wörterbuch des Kurkölnischen Sauerlandes",  bearbeitet von Reinhard Pilkmann-Pohl; DVD;

8. Unterwegs mit Lauer, Dosenbuch mit folgendem Inhalt: 38 Seiten aus Hugo Kramer, "Ritt auf der wilden Sau", und CD "De Punkemer un sin Knecht", vorgelesen von Elisabeth Oberließen mit  "hochdeutscher Übersetzung";

9.  Christine Koch, Dosenbuch mit folgendem Inhalt: DVD mit Video (17:45 min) über Leben und Werk der Dichterin, darin 10 Gedichte vorgetragen in original Sauerländer Platt;  passend dazu Fadenbuch mit den Texten in plattdeutscher und hochdeutscher Schrift;

Das Schnupperheft "Frag doch mal die Oma!" versetzt dich in die Welt der Kinder vor 100 Jahren, als Oma und Opa noch Kinder waren. Wie lebten sie damals? Was spielten Sie? Wie war das Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern? Kann man ohne Fernseher, ohne Internet,  ohne Smartphone überhaupt Spaß haben? War das Leben der Kinder nicht unendlich langweilig damals? Das Heft macht dich neugierig. Es fordert dich auf, mal einen Versuch zu machen, Omas und Opas Spielekiste zu öffnen. Dazu brauchst du die Spielebox mit Spielsachen aus dieser Zeit. Du wirst erstaunt sein, wie viel Spaß auch deine Großeltern beim Spielen hatten, wenn sie denn überhaupt dazu kamen.

Leihbox "Spiele, Lieder, Texte - aus der Zeit von Anno dazumal"

Klarsichthülle Kinderspiele

Klarsichthülle Familienbande

Klarsichthülle Blankotafel

Blechdose 3 Fadenbücher

Blechdose 3 Jo-Jos, 6 kleine Kreisel

Würfelbecher mit 6 Würfeln

Murmelbeutel mit 30 kleinen und 1 großen Murmel

Holzlöffel für Kreisel

4 Schaumstoffbälle und Fletsche

1 Murmelbrett (Karton)

Nach einer Kontaktaufnahme per Mail (s. rechts oben) leihen Sie die Boxen aus. Dabei werden die Übergabe (Abholung oder Zusendung) besprochen, ebenso die Kosten (Tag: 2,00 €; Woche: 10,00 €; Zusendung: plus Porto;)


Bei Interesse diesen Bestellzettel bitte kopieren, drucken, ausfüllen und an Mail-Adresse (rechts oben) schicken.

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PLZ, Wohnort, Straße .....................................................................................................................................................................

Ich bestelle folgende Artikel:

Schnupperhefte:

.......... Stück "Der Bergsee";

.......... Stück "Winterbergisch Halsgericht";

.......... Stück "Der Handelsmann";

.......... Stück "Die sagenumwobene Negerkirche";

.......... Stück "Sauerländer Platt für Hochdeutsche";

.......... Stück "Frag doch mal die Oma";

Boxen:

1 x Leihbox "Sauerländer Platt";

1 x Leihbox "Spiele, Lieder, Texte - aus der Zeit von Anno dazumal" (Achtung: Ausleihpreise s. Kasten oben!)